TEST UEBER SUCHE IM WALD UND ABRICHTUNG

Diese Prüfung  hat das Ziel die Vielseitigkeit des Dackels bei der Jagd zu zeigen. Es wird so bewiesen, dass er Fähigkeiten zum Aufspüren von Jagdstücken im Wald besitzt und seine Eignung zu einer zweckentsprechenden Dressur, so dass der Dackel ein hilfsbereiter Mitarbeiter und nie ein Hindernis wird, gleich wie die Umstände auf der Jagd sind. Bei der Suche im Wald bewertet man drei Disziplinen: das Verhalten bei der Suche, die Beharrlichkeit und das Auffinden des Jagdstücks.

Bei der Dressur bewertet man drei Aspekte: das Nebeneinandergehen, einen Gegenstand während des Schusses zu hüten und das Verhalten im Jagdposten während der Treibjagd.

Beim Nebeneinandergehen muss der Hund ohne Leine, neben seinem Führer, durch den Wald gehen, den Anweisungen des Richters zufolge weiter- oder zurückgehen. Der Hund muss dabei den Hindernissen ausweichen und den Gang weder stören noch behindern.

In dem Gegenstandshüten während eines Schusses hinterlässt der Führer einen Gegenstand, den der Dackel ohne seine Gegenwart hüten muss. Es wird zwei Mal geschossen und der Hund darf weder aufstehen, heulen, noch innerhalb von fünf Minuten bellen.

Bei dem Verhalten im Jagdposten während der Treibjagd muss der Hund  sich ruhig verhalten, auch nach einem Schuss weder heulen, noch bellen und sich nicht von seinem Führer entfernen, so wie auf einer normalen Pirschjagd.

Um diese Probe zu bestehen (St) ist es unumgänglich, dass der Dackel nicht eine ungenügende Note bei der Abrichtung erhalten hat.